Padel

Padel-Regel: Wann das Glas den Ballwechsel verlängert

Im Padel-Ballwechsel entscheidet die Reihenfolge der Kontakte, ob der Ball spielbar bleibt. Die FIP-Regel erklärt, wann die Wand dazugehört.

Der Ball überquert das Netz, springt im gegnerischen Feld auf und trifft danach das Glas. Die Wand beendet den Ballwechsel nicht: Nach einem gültigen Aufschlag zählt die Kontaktfolge; der Ball muss vor dem zweiten Bodenkontakt zurückgespielt werden.

Entscheidend ist die Reihenfolge

Regel 12 des Internationalen Padel-Verbands (FIP) besagt: Nach dem Aufsprung im gegnerischen Feld bleibt der Ball im Spiel, wenn er einen weiteren Teil des Courts berührt. Nach Regel 14 ist der Schlag korrekt, wenn der Ball im gegnerischen Feld aufspringt und danach eine Wand oder den Metallzaun trifft.

Abfolge im BallwechselFolge nach FIP-Regel
Gegnerischer Boden, danach Glas oder MetallzaunDer Ball bleibt im Spiel; spiele ihn vor dem zweiten Bodenkontakt zurück.
Gegnerische Wand oder Zaun, bevor der Ball den Boden berührtDer Rückschlag ist nicht korrekt, der Punkt ist verloren.
Zweiter Bodenkontakt vor dem RückschlagDer Punkt ist verloren.

Nicht mit dem Aufschlag verwechseln

Diese Erklärung gilt für einen Ballwechsel nach einem gültigen Aufschlag. Für den Aufschlag gelten eigene Regeln. Achte im Ballwechsel zuerst auf den Aufsprung im gegnerischen Feld und danach auf den Kontakt mit Glas oder Metallzaun.

Nach dem Bodenkontakt kann die Wand den Ball zurück ins Feld lenken. Sie ersetzt den Bodenkontakt aber nicht und erlaubt keinen dritten Bodenkontakt.

Padel-Regeln — Internationaler Padel-Verband (englisch)

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